Theaterarbeit in Krisen- und Konfliktgebieten

Workshop

Der Workshop gibt einen Einblick in die Inhalte und Ziele des CAS (Certificate of Advanced Studies) „Intercultural Theatre Practice in Conflict Zones“, das im 2. Semester 2019 in Zusammenarbeit mit der Accademia Teatro Dimitri startet. Dabei werden folgende Fragen gestellt:

Was braucht braucht man, um in Konflikt- und Krisengebieten kulturell arbeiten zu können? 

Ist interkulturelle Theaterarbeit in der Lage, nachhaltige Prozesse in der Gesellschaft in Gang zu setzen? 

Was tun, wenn unterschiedliche Sprachen gesprochen werden?

Und wie kann man ohne eine gemeinsame Sprache eine Basis finden? 

Wie gehen wir mit Ungleichheit und Machtverhältnissen in der interkulturellen und internationalen Kulturarbeit um? 

Wie können die unterschiedlichen Hintergründe von Kultur, Geschlecht und Religion ein Ensemble oder eine Gruppe von Kulturschaffenden bereichern? 

Wo sind die Grenzen zwischen Interesse und Voyeurismus, Bedienen und Benutzen? 

Das Schweizer ITI (International Theatre Institut/UNESCO) legt seinen Schwerpunkt auf die Theaterarbeit in Konflikt- und Krisengebieten, lokal und international. Die erfahrene Regisseurin Anina Jendreyko (Volksbühne Basel) und Daniel Bausch, der seit 10 Jahren an der Accademia Teatro Dimitri doziert, bieten praktische Übungen zur Thematik an und gewähren überdies einen spannenden Einblick in das Programm des CAS und in die Aktivitäten des ITI Worldwide (www.iti-swiss.ch).

Bitte bequeme Kleidung mitbringen.

Der Workshop ist ausgebucht, Anmeldungen sind nicht mehr möglich!

24.05—14h30